„Evolutionäre Organisationen – Kollektives Potenzial ausschöpfen“

Sie haben weniger Fluktuation, weniger Krankenstände, eine höhere Leistungs- und Innovationskraft, eine größere Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, und sie sind signifikant attraktiver für künftige Mitarbeiter. Sie setzen auf gelingenden Beziehungen zwischen Menschen. Gewinne sind nicht mehr das Ziel sondern das Ergebnis dieser Ausrichtung.

Alexandra Fischl, Martin Mader in der geplanten Session „Evolutionäre Organisationen sind erfolgreich“ am WorkVision Barcamp (WVBC) #5 „The Age of Aquarius. Verplempere nicht Deine Zeit, glückliche Menschen haben Erfolg“.

Zeitgemäße Modelle zur Organisation von Komplexität.

Klassische Managementtheorien- und modelle sind nicht mehr zeitgemäß. Sie strukturieren Organisationen wie Maschinen. Hierarchisch, top-down, Statusbasiert. Das entspricht nicht der Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit in Organisationen und sorgt für zunehmende Reibung. Es braucht ein ganzheitliches Modell, das Veränderung durch Verteilung von Macht sowie Ausrichtung auf Klarheit & Struktur in den Prozessen in die Organisationen integriert.

Der Prozess startet von oben.

„Will ich in meinem Unternehmen, meinem Bereich oder meiner Abteilung etwas verändern oder entwickeln, so muss ich zunächst und ausschließlich bei mir selbst anfangen.“ (Bodo Janssen, Die Stille Revolution, S. 156) Als Unternehmer, Geschäftsführer, Entscheider muss ich den Mut haben, es anders zu machen: d.h. die Theorien, auf die mein bisheriges Handeln und mein Selbstverständnis als Unternehmer basiert, hinterfragen und die neuen Erkenntnisse der Wissenschaft umsetzen.

Unternehmer ist man aus tiefster Überzeugung und aus ganzem Herzen: Wie kann der Funken überspringen, damit Mitarbeiter im Unternehmen ihre maximale Schaffenskraft entfalten? Welche Sicherheiten, Strukturen und Prozesse braucht es dafür? Wie kann Arbeit im und am Unternehmen gelingen?

Alexandra Fischl ist Psychologin, seit 2017 Scrum Master bei RVS-IT

Martin Mader, Potenzialentwickler, 13 Jahre Erfahrung als Leiter des Career Centers der Universität Salzburg